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Regelmäßiges Lüften auch bei Frost

(vom 29.01.2021)

Bei diesen eisigen Temperaturen fällt das Lüften schwer. Um Schimmel in den Räumen zu vermeiden ist es dringend notwendig jeden Tag und sogar mehrfach für Frischluft in der Wohnung zu sorgen!

Egal zu welcher Jahreszeit, die Fenster sollten zum Lüften mehrfach am Tag kurz geöffnet werden. Ist es draußen frostig kalt, kann das Stoßlüften kürzer ausfallen. Bei Minustemperaturen reicht eine Lüftungsdauer von fünf Minuten je Einheit. Bei null bis plus zehn Grad empfehlen sich zehn Minuten und bei über zehn Grad 15 Minuten je Lüftungsvorgang,

 „Wie oft man in den einzelnen Wohnräumen gelüftet werden soll, ist abhängig von individuellen Faktoren, wie z. B. der Aufenthaltsdauer in einem Zimmer oder wie stark im Bett geschwitzt wird. Die Feuchtigkeit erhöht sich zusätzlich durch Kochen, Duschen und Baden. Ein anschließendes Lüften ist zwingend notwendig. Grundsätzlich gilt: Je mehr Personen im Haushalt leben, umso häufiger sollte gelüftet werden“, weiß der Experte André Dobberstein vom e-werk zu berichten.

Und warum der Luftaustausch unverzichtbar ist, führt der Energieberater weiter aus: „Frische Luft hilft, die Feuchtigkeit im Wohnbereich zu senken. Warme, aufgeheizte Raumluft speichert relativ viel Wasser. Trifft sie auf die kühleren Wände im Raum, insbesondere die äußeren Hauswände, verflüssigt die feuchte Luft daran. Der Wasserfilm bildet einen optimalen Nährboden für Schimmel. Vor allem die Ecken eines Raumes, Nischen und der Bereich um Fenster neigen zur Schimmelbildung. Aber auch hinter Möbelstücken, die zu nah an einer Außenwand stehen, sind oft betroffen.“

 "Wer sich unsicher ist, wann gelüftet werden soll, kann sich ein Hygrometer, zur Hilfe nehmen. Das Messgerät für Luftfeuchtigkeit gibt einen guten Hinweis, wann das Lüften mal wieder fällig wird,“ rät André Dobberstein. Wird ein Wert von mehr als 60 Prozent Luftfeuchte angezeigt, sollten Fenster geöffnet werden. Aber der Wert hängt auch von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. An kalten Tagen kann die Obergrenze in schlecht gedämmten Altbauten schon bei 40 Prozent relativer Luftfeuchte liegen, während gut gedämmte Neubauten locker mit 55 Prozent klarkommen.

Bildet sich am Fenster oder an der Wand Kondenswasser, beträgt die Luftfeuchtigkeit in dem Mikroklima direkt dort schon 100 Prozent. Schimmelpilze wachsen bereits bei relativer Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent. Also, auch bei kaltem Wetter das kurzzeitige Lüften nicht aus dem Auge verlieren.

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