e-werk Sachsenwald GmbH
 

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Historie

Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte unseres Unternehmens.

2012

 


Am 1. März 2012 ist es soweit: das e-werk übernimmt das Stromnetz in Barsbüttel, Glinde, Oststeinbek und Wohltorf. In Wohltorf kommt auch das Gasnetz hinzu. Damit erstreckt sich das Netzgebiet des e-werks Sachsenwald von der östlichen Stadtgrenze Hamburgs bis zum Sachsenwald. Das e-werk wird Netzbetreiber und damit Ansprechpartner für rund 77.000 Einwohner. Damit wurden die Kaufverträge umgesetzt, die bereits Ende November 2010 unterschrieben wurden.

2011

 


Im Mai 2011 wird das e-werk Reinbek-Wentorf umbenannt und heißt nun e-werk Sachsenwald. Da das Versorgungsgebiet über Reinbek und Wentorf hinaus wächst, war ein neuer Name erforderlich. Schrittweise kommen 2012 die Stromnetze in Barsbüttel, Glinde, Oststeinbek und Wohltorf hinzu und in Wohltorf auch das Gasnetz. Mit den neuen Kommunen im Boot fiel die Entscheidung für das bewährte e-werk in Kombination mit dem nahen Sachsenwald.

2011

 


Am 01. Februar 2011 trafen sich im e-werk die Bürgermeister Rainhard Zug aus Glinde, Thomas Schreitmüller aus Barsbüttel, Karl-Heinz Mentzel aus Oststeinbek, Rolf Birkner aus Wohltorf sowie Axel Bärendorf aus Reinbek und Matthias Heidelberg aus Wentorf um zum ersten Mal zusammen das künftige gemeinsame Netzgebiet öffentlich zu präsentieren.  Ab 2012 liegt die Energieversorgung übergreifend für sechs schleswig-holsteinische Kommunen in den Händen eines kommunalen Partners mit Sitz in Reinbek. 

2010

 

Am 19.11.2010 wurden die Konzessionsverträge zwischen der Gemeinde Wohltorf und dem e-werk unterzeichnet. Damit übernimmt das e-werk Reinbek-Wentorf zum 01.01.2012 die Rolle des Netzbetreibers für Strom und Erdgas für die nächsten 20 Jahre. Der Betrieb einer eigenen Netzleitstelle vor Ort in Reinbek, die hohe technische Fachkompetenz der Mitarbeiter und die genaue Kenntnis der regionalen Versorgungsstrukturen gewährleisten ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Zum Ende des Jahres 2010 werden die Konzessionsverträge mit der Gemeinde Barsbüttel und Oststeinbek unterschrieben.

2010

 

Seit Januar 2010 steht das e-werk Service-Team den Kunden im neuen und freundlichen Beratungsbereich mit Rat und Tat zur Seite. Hier erhalten die Kunden ausführliche Informationen zu den Strom- und Erdgas-Produkten sowie Dienstleistungen wie z. B. zur Energieberatung.

2008

 
Das e-werk versorgt seit Frühjahr die ersten Kunden in Wentorf mit Erdgas. Wentorfer Stromkunden fragen nach einer Gasversorgung durch das e-werk. Sie wünschen alles aus einer Hand zu fairen Preisen. Nachdem die bürokratischen Hürden genommen wurden, konnte im Mai 2008 die Belieferung aufgenommen werden.

2006

 
Am 1. Juni übernimmt das e-werk in Reinbek die Versorgung mit Erdgas. Die Reinbeker erhalten damit alle Leistungen rund um die Strom- und Erdgasversorgung aus einer Hand. Der kommunale Einfluss auf die Energieversorgung in der Region wird deutlich gestärkt. Ab 01.07.2013 wird das e-werk auch die Gasversorgung in Wentorf übernehmen.

2000

 
Im Sommer 2000 verlassen die letzten Mitarbeiter das historische Verwaltungsgebäude am Schloss und ziehen in den Anbau an der Hermann-Körner-Straße.

1999

 


Das e-werk Reinbek-Wentorf wird 100 Jahre alt und der Energiemarkt wird liberalisiert. Die Verantwortlichen sehen die Chance, die darin liegt und richten das Unternehmen konsequent an den veränderten Marktgegebenheiten aus. Konsequenz: Die Kunden halten "ihrem" e-werk Reinbek-Wentorf auch nach der Öffnung des Marktes die Treue!

1982

 
Die Technik bezieht das neue Betriebsgebäude in der Hermann-Körner-Straße in Reinbek.

1976

 
Die Wirtschaftswunderzeit der 50er- und 60er-Jahre hat ihre Spuren in Reinbek und Wentorf hinterlassen: Während die so genannte "nutzbare Stromabgabe" Jahr 1953 noch 2.581.947 kwh betragen hatte, wuchs dieser Wert bis 1976 auf 47.647.380 kWh an! Zugleich sank die Zahl der Beschäftigten von 35 auf 22, weil sowohl das unternehmenseigene Installationsgeschäft als auch der Maschinenbetrieb aufgegeben worden waren.

1952

 
Das Kommunalunternehmen wird in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung überführt, an der neben der Stadt Reinbek und der Gemeinde Wentorf auch die Thüga Aktiengesellschaft, München beteiligt sind (später dann auch noch die Schleswag Aktiengesellschaft, Rendsburg). In den Jahren 1953 und 1954 erfolgt die endgültige Umstellung von Gleich- auf Wechselstrom.

1949

 
Ab diesem Jahr wird die Umstellung auf Drehstrom massiv in Angriff genommen. Allerdings sind die Kosten dafür immens – und von den beiden Kommunen kaum zu schultern, weil ja auch viele andere öffentliche Ausgaben in dieser Zeit anstehen. Die Verantwortlichen beginnen deshalb mit der Suche nach geeigneten Partnern, mit denen die anstehenden Veränderungen gemeinsam getragen werden können.

1946

 
Eine Ära geht zu Ende: der langjährige "Chef" des Elektrizitätswerks, Wilhelm Cordes, geht in den Ruhestand. Im gleichen Jahr wird in Wentorf für die Firma Borchers an der Hauptstraße eine Hochspannungsstation eingerichtet. Diese Station soll später auch dazu dienen, Drehstrom niederspannungsseitig in das Netz einzuspeisen. Damit nimmt die Umstellung auf Drehstrom ihren Beginn …

1945

 
Das so genannte Dritte Reich existiert nicht mehr. Reinbek und Wentorf werden zur Zufluchtsstätte tausender Flüchtlinge. Der Wiederaufbau beginnt. Auch das Elektrizitätswerk trägt seinen Teil dazu bei.

1923

 
Die Verhandlungen um den Besitz des Elektrizitätswerks können endlich zu Ende gebracht werden. Reinbek erwirbt das Unternehmen und führt es bis 1952 als kommunale Einrichtung fort. Mit Wentorf wird ein Konzessionsvertrag abgeschlossen, der der Nachbargemeinde den gleichen Strompreis wie Reinbek garantiert.

1920

 
Der Gründervater des Elektrizitätswerks, Ernst Sperling, stirbt. Damit beginnen langwierige Verhandlungen um den Besitz des Elektrizitätswerks, die schließlich sogar zu einem Prozess vor dem Reichsgericht führen.

1904

 
Auch die Gemeinde Wentorf wird Vertragspartner des Elektrizitätswerk-Besitzers Ernst Sperling. In den Folgejahren hält nun die elektrische Außenbeleuchtung in beiden Gemeinden Einzug. Allerdings wird parallel dazu - wo vorhanden - noch mit Gas "beleuchtet". Und von 00:30 Uhr bis in den Morgen hinein schalten die Verantwortlichen aus Sparsamkeit das Licht in den Straßen einfach ganz ab.

1900

 
Das e-werk zählt 74 Kunden, an die immerhin 14.200 kWh Strom geliefert werden. Noch gilt Strom als reichlich "exotische" Energie – der Volksmund verwendet gar den Ausdruck "Licht im Buddel".

1899

 
23. März: Der Hamburger Uhrmacher Ernst Sperling nimmt ein privates Elektrizitätswerk in der ehemaligen Kornwassermühle am Billeteich in Betrieb. Statt das Korn der Bauern zu mahlen, wird jetzt mit der Kraft der Bille Strom erzeugt – zuerst vor allem für wohlhabende Villenbesitzer in Reinbek und Wentorf, die mit der modernen Energie ruß- und flammenfrei Licht ins Dunkel eines zu Ende gehenden Jahrhunderts bringen.
Am 13. September des gleichen Jahres schließt Sperling einen Liefervertrag mit der Gemeinde Reinbek ab.