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So funktioniert der Umweltbonus

(vom 04.12.2017)

Die Bundesregierung fördert die Anschaffung von reinen E-Mobilen und Hybrid-Modellen seit Juli 2016. Wir verraten Ihnen, wie Sie an die Förderung kommen.

Sie haben sich entschieden, kein Auto mit Verbrennungsmotor zu kaufen und stattdessen in einem E-Mobil Platz zu nehmen? Glückwunsch, denn so unterstützen Sie die umweltschonende Mobilität und die Energiewende. Und dafür bekommen Sie und alle anderen künftigen E-Mobilisten von der Bundesregierung eine Prämie, den sogenannten Umweltbonus: 4.000 Euro für reine Elektroautos, 3.000 Euro für Hybrid-Fahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor.

Wo Sie die Prämie beantragen
Ihren Antrag müssen Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) stellen. Das elektronische Antragsformular finden Sie hier.

Wer die Prämie bekommt
Anträge können Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird. Die Zulassung muss nach dem 18. Mai 2016 erfolgt sein.

Welche Autos gefördert werden
Die Prämien stehen nur für Autos zur Verfügung, die nicht mehr als 60.000 Euro kosten. Eine Liste aller förderfähigen Fahrzeuge finden Sie hier. In der aktuellen Version sind das immerhin 130 Autos.

Welche Unterlagen das Amt braucht
Vorlegen müssen Sie eine Rechnungskopie vom Autohändler sowie Fahrzeugschein und -brief. Um den Bonus zu erhalten, die der Staat für die förderfähigen Fahrzeuge übernimmt, muss auf der Rechnung vom Autohändler stehen, dass der Hersteller eine Prämie in selber Höhe vom Netto-Kaufpreis bereits abgezogen hat.

Wie lang das Programm läuft
Ende Juni 2019, nach genau drei Jahren, endet das Programm. Im Fördertopf stecken insgesamt 1,2 Milliarden Euro – genug, um den Kauf von 300.000 bis 400.000 E-Mobilen zu unterstützen. Die Kosten für das Programm in Höhe von 1,2 Milliarden Euro teilen sich Bund und Autohersteller je zur Hälfte. Der staatliche Anteil stammt aus dem Energie- und Klimafonds.

Und sonst?
Um den Verkauf der E-Autos noch mehr anzukurbeln, verlängerte der Bundestag im November 2016 die Steuerbefreiung von fünf auf zehn Jahre. Sie gilt rückwirkend zum 1. Januar 2016. Wer sein E-Mobil im Betrieb des Arbeitgebers aufladen darf, kann sich freuen: Dieser Vorteil ist für ihn steuerfrei. Auch wenn hier Stromkosten gespart werden, wird die „Tankfüllung“ nicht als geldwerter Vorteil versteuert. Die Regelungen sind Teil eines Marktanreizprogramms, das zu größerem Absatz von Elektrofahrzeugen und schnellerem Ausbau der Ladeinfrastruktur beitragen soll. Die Förderrichtlinie zur Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Deutschland ist ebenfalls in Arbeit. Mit dem Programm will die Bundesregierung den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normallladestationen fördern. 300 Millionen Euro stellt sie dafür von 2017 und bis 2020 bereit.

Hintergrund
Bis Ende Juni 2017 wurden insgesamt 23.024 Anträge auf den Umweltbonus genannten Zuschuss gestellt, meldete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Anfang Juli. 13.083 Anträge gingen für reine Elektroautos, 9.937 für Plug-in-Hybride und vier für Brennstoffzellen-Autos beim Bafa ein. 10.150 Anträge entfielen auf Privatpersonen, der Rest vor allem auf Unternehmen.

Quelle: Smarter fahren - So funktioniert der Umweltbonus: https://www.smarter-fahren.de/so-funktioniert-der-umweltbonus/ 

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Vorteile & FAQ

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