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Der Markt ist in Bewegung

(vom 07.12.2017)

Endlich kommt Schwung in den Markt: Elektroautos werden immer beliebter. Wir wagen einen Blick nach vorn.

Lange sah es so aus, als könne die E-Mobilität nur auf zwei Rädern punkten. Während E-Bikes und Pedelecs Jahr für Jahr Verkaufsrekorde brachen, erwiesen sich E-Autos als Ladenhüter. Anfang 2017 waren gerade einmal 34.022 E- und 165.405 Hybrid-Autos zugelassen – trotz Umweltprämie. Doch dann kam der Diesel-Skandal und mit ihm ein plötzlich gesteigertes Interesse an alternativer Fortbewegung.

Man kann momentan regelrecht spüren, dass die Mobilitätswende kräftig an Fahrt aufnimmt. Viele Autoproduzenten verkünden, dass sie ihre E-Mobil-Sparte ausbauen, manche – wie Volvo – wollen schon bald nur noch Hybrid-Modelle anbieten. Dazu passt auch der Umschwung bei den Konsumenten: Viele Menschen, das zeigen aktuelle Umfragen, können sich gerade jetzt vorstellen, beim nächsten Autokauf in ein elektrisches Fahrzeug umzusteigen.

Umsteigen, bitte
Der Grund, dass sich E-Autos schnell durchsetzen, liegt nicht nur an guter PR. Dafür sorgt vor allem der technische Fortschritt. In den Entwicklungsabteilungen entstehen immer leistungsfähigere Akkus. Heute kommen die E-Autos mit einer Ladung doppelt so weit wie noch vor drei Jahren. Dazu blüht auch die Infrastruktur auf, und immer mehr Ladestationen entstehen. Auch die Preise der Batterien sinken: Sie werden alle drei Jahre um 50 Prozent billiger. E-Autos könnten spätestens in drei bis sechs Jahren voll konkurrenzfähig sein. Und die Autos, die wir jetzt noch fahren, werden überflüssig. Denn warum sollte man dann noch ein umweltschädliches, lautes Auto steuern, wenn ein alternatives Fahrzeug genauso günstig oder sogar günstiger zu haben ist? Und zwar nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im laufenden Betrieb.

Grüner geht’s kaum
Sauber und emissionsfrei unterwegs sind die E-Mobile aber nur dann, wenn sie Ökostrom tanken, der aus regenerativer Energie gewonnen wird. Wissenschaftler des Öko-Instituts haben berechnet, dass durch die Elektromobilität im Jahr 2030 eine zusätzliche Stromnachfrage von etwa elf Terrawattstunden entsteht. Dies entspricht etwa zwei Prozent des heutigen Gesamtstromverbrauchs in Deutschland. E-Mobile vermeiden dann gut 5,2 Millionen Tonnen CO2 – vorausgesetzt, die zusätzliche Stromnachfrage wird aus erneuerbaren Energien gedeckt. Dies entspricht einer Minderung der Gesamtemissionen des Pkw-Verkehrs um etwa sechs Prozent.

Quelle: Smarter fahren - Der Markt ist in Bewegung: https://www.smarter-fahren.de/der-markt-ist-in-bewegung/ 

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