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Heizung: Fit für den Einsatz

(vom 12.09.2019)

Eine optimal eingestellte Heizanlage macht sich in Euro und Cent bezahlt.

Die neue Heizung ist installiert – nun soll sie auch reibungslos funktionieren und für gemütliche Wärme sorgen.

Ein Fachhandwerker nimmt sie dafür am besten noch mal unter die Lupe, damit sie einwandfrei funktlioniert:

 

● Hydraulischer Abgleich

Überprüft wird der Wasserdruck der Heizung zum Beispiel anhand der Thermostatventile. Ist die Anlage nicht hydraulisch abgeglichen, fließt zu viel Wasser durch die näherliegenden Heizkörper, während der Wasserdruck in der Leitung nicht ausreicht, um weiter entfernte Räume mit Wärme zu versorgen.

● Überdimensionierung der Heizungspumpe
Der Heizungsfachmann vergleicht Soll- und Ist-Leistung der Pumpe und überprüft so, ob sie korrekt dimensioniert und eingestellt ist.

● Dämmung der Rohrleitung
Gecheckt wird, ob die Heizungs- und Warmwasserleitungen richtig isoliert und gedämmt sind. Idealerweise erfüllen sie die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

● Regelungseinrichtungen der Heizkörper
Der Heizungsprofi inspiziert die Heizkörperventile beziehungsweise Raumregler mittels einer Sichtprüfung in mindestens drei Räumen unterschiedlicher Größe oder Nutzung.

● Wärmeverluste über das Abgassystem
Geprüft wird der Energieverlust über den Abgasweg 30 Sekunden nach Brennerschluss – der sogenannte Ventilationsverlust. Dieser Verlust ergibt sich aus der sich am Wärmeerzeuger erwärmten Raumluft, die über die Abgasleitung unkontrolliert entweicht. Je geringer der thermische Auftrieb, desto geringer sind die Ventilationsverluste.

● Brennwertnutzung
Der Heizungsinstallateur beurteilt durch Sichtprüfung, ob die in den Abgasen enthaltene Wasserdampfwärme durch Kondensation effizient genutzt wird.

● Kesselüberdimensionierung
Liegt die Kesselleistung um mehr als 50 Prozent über der zu versorgenden Heizlast, ist das Energieverschwendung. Denn durch diese Überdimensionierung läuft der Heizkessel nur im Teillastbereich, was einen schlechteren Wirkungsgrad bedeutet. Kommt eine hohe und konstante Kesselwassertemperatur sowie eine unzureichende Wärmedämmung des Kessels hinzu, wärmt sich der Aufstellraum zu stark auf – und der Wärmeerzeuger arbeitet nicht effizient.

● Heizkesselregelung
Der Fachmann führt eine Inspektion der Regelung durch – zum Beispiel, ob sie raumgeführt oder außentemperaturgeführt, mit und ohne Zeitsteuerung erfolgt und vor allem, ob sie richtig eingestellt ist.

Tipp: Das Bundewirtschaftsministerium fördert unter anderem den hydraulischen Abgleich mit 30 Prozent der Nettokosten. Infos beim Fachhandwerk vor Ort und unter www.bafa.de.

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